Logo_Solarzeitung Kaiserstühler SolarZeitung 8/2009

Vom   31. August 2009

Kostenlose Internetzeitung an alle Mitglieder und Interessenten des Fördervereines

 

Liebe Mitglieder und Interessenten,

1. Nachlese

Weisweiler Energiegespräche, Freitag, den 26. Juni

Die Veranstaltung war gut besucht. Bis zum Eintreffen von Frau Baindl aus Fürstenfeldbrück zeigte Dr. Josef Pesch von der Fesa/Juwi, dass auch bei uns und in Rheinland-Pfalz eine 100% Versorgung mit erneuerbaren Energien möglich ist.Er forderte gerade in Baden-Württemberg mehr Förderung durch die Politik und „Privilegien statt Restriktionen“. Frau Baindl berichtete, dass die geplante Energiewende in Fürstenfeldbruck  im Jahre 1997 aus dem Verein „Ziel 21“ hervorgegangen ist und 2001 und mit der  „Fürstenfeldbrucker Energie Resolution“ vom Landkreis anerkannt  wurde. Der Landkreis finanziert seitdem die Büro- und Personalkosten des Vereins. Das Personal ist nicht in die Hierarchie des Landratsamtes eingebunden, sondern arbeitet unabhängig für die Ziele des Vereins. Mit den Worten: „In Fürstenfeldbruck ist die Energiewende in der Bevölkerung angekommen, wir werden die Energiewende bis 2030 schaffen“ zog sie eine positive Bilanz aus den letzten 12 Jahren.

Beide Referenten waren sich einig, dass Kommunen und private Gesellschaften eine Vorbildfunktion übernehmen müssen; die Politik kann nur die Rahmenbedingungen vorgeben.

In der anschließenden Podiumsdiskussion waren sich die anwesenden Kreisräte  des Landkreises Emmendingen weitgehend einig, dass man fraktionsübergreifend  eine Verpflichtung für den Umstieg auf Erneuerbare Energien anstreben will.

Bei den Mehrheitsverhältnissen im Kreistag wird das aber schwierig werden.

Solarfest in Rheinau-Rheinbischofsheim, Sonntag,  5. Juli 2009

Die Veranstaltung war nur mäßig besucht, weil es am gleichen Tag zu viele Veranstaltungen in der Region gab. Trotzdem hat es sich gelohnt. Es standen mehrere Elektrofahrzeuge und ein E-Roller für Probefahrten zur Verfügung. Der „Blitzstart“ der E-Fahrzeuge von 0 auf 50 km/h kann wirklich begeistern. Die Speicherkapazität der Batterien ist zwar noch begrenzt aber die Zukunft gehört dem Elektro-Motor. Schon jetzt ist es wirtschaftlich, ein Elektrofahrzeug für die tägliche Fahrt zur Arbeit zu benutzen; aber in zu vielen Köpfen ist immer noch das Prestigedenken vorhanden: „Das Ansehen des Fahrers steigt mit der PS-Zahl und der Zahl der angetriebenen Räder“.

Schon heute steht jeder Kraftfahrer im Jahr durchschnittlich 60 Stunden im Stau. Der Güterfernverkehr soll bis 2025 nochmals um ca.  71 % ansteigen und es droht ein Verkehrskollaps. Sollen wir -wie bisher- immer neue Straßen bauen? Wenn man bedenkt, dass 35 % der Brücken und Straßen älter sind als 30 Jahre und renoviert werden müssen, lässt sich das nicht mehr mit staatlichen Mitteln finanzieren. Der Umstieg auf Bahn und öffentliche Verkehrsmittel ist die einzige Lösung, da hilft auch das Elektro-Auto nicht.

Den mit 200 € dotierten Rheinauer Solarpreis erhielt die Kirchengemeinde Rheinau-Helmlingen. Die Kirchengemeinde hat im Jahre 2008 auf dem Dach ihrer Kirche eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 18,5 kWp installiert, obwohl die Ausrichtung des Daches mit Süd + 50 Grad nicht optimal ist und lediglich ein Ertrag von ca. 90% zu erwarten ist.

Filmvorführung  „HOME“ in  Freiburg  8.Juli 2009

Es kamen wesentlich mehr Zuschauer als erwartet und der Saal konnte nicht alle Besucher aufnehmen. Die Aufnahmen waren so überwältigend, dass ein Zuschauer bemerkte, dass er sogar die Müllberge in Nigeria als schön empfunden hätte. Das rief  bei den anderen Zuschauern zornige Proteste hervor, obwohl er Recht hatte. Wenn man mit dem Film die dazu gehörigen Gerüche übertragen hätte, wäre das nicht passiert. Besonders hervorgehoben wurde, dass das Freiburger Solarprojekt des Architekten Rolf Disch im Film gezeigt wurde.

Der Bürgermeister Moll aus Zell am Harmersbach hält den Film für Öko-politische Propaganda. Mehr darüber unter Punkt 4.

Besichtigung des Geothermiekraftwerkes Landau, Freitag 24. Juli

Eine gelungene Veranstaltung. Das erste geothermische  Kraftwerk in den alten Bundesländern. Mit einer Leistung von ca. 3 MW ist es zwar relativ klein, ist aber von Wind und Sonne unabhängig und liefert fast ununterbrochen Strom. Im Jahr werden ca. 22 Mio. kWh Strom und ca. 9,2 Mio. kWh als Heizwärme erzeugt. Nur zum Vergleich: ein modernes Windrad mit 5 MW produziert ca. 17 Mio. kWh  pro Jahr.Näheres über die Anlage unter:http://www.bine.info/fileadmin/content/Publikationen/Projekt-Infos/2007/Projekt-Info_14-2007/projekt_1407internet-x.pdf

Im Anschluss  an die Besichtigung ging es nach Flemlingen zum Weingut Marienhof. Nach einer zünftigen Vesper ließ  uns der Eigentümer 6 verschiedene Weine kosten und brachte uns mit viel Witz  dem Weinbau näher.

Seine Kernaussage „Ein oder 2 Gläschen Wein am Tag sind ein wahrer Jungbrunnen und bescheren uns ein langes Leben“. Hier musste man es einfach glauben. Wir waren alle  überrascht, dass der gute Mann bereits 82 Jahre alt war, aber aussah wie ein 60-jähriger.

2. München wird erneuerbar

Bis 2015 sollen alle 750.000  privaten Haushalte in München mit  Strom aus Erneuerbaren Energien versorgt werden. Bis 2025 soll das auch für alle Unternehmen gelten. Die Stadtratsfraktionen von SPD und Grünen haben einen entsprechenden Antrag gestellt. Die Stadtwerke München halten dieses äußerst ehrgeizige Ziel für realisierbar.

Näheres unter:www.sonnenseite.com/Aktuelle+News,Spanischer+Solarstrom+fuer+Muenchen,6,a13277.html

www.sueddeutsche.de/muenchen/381/483823/text/

3. Die 100 % GmbH

In Freiburg wurde der Wirtschaftsverband „100% GmbH“ gegründet. Ziel ist die Vollversorgung mit Erneuerbaren Energien in der Region bis 2035.

Die Gesellschafter
2e Effiziente Energien GmbH, Amann und Jörger GmbH, Büro Ö-Quadrat, Dold Holzwerke GmbH, Kraft Wärme Schönau GmbH, Ökostrom Erzeugung Freiburg GmbH, Solar-Fabrik AG Freiburg, Rolf Disch SolarArchitektur, Wasserkraft Volk AG.

Die Kuratoren
Dr. Franz Alt, Gernot Erler, Tanja Gönner, Prof. Hartmut Graßl, Prof. Peter Hennicke, Alfred Ritter, Dr. Dieter Salomon, Prof. Hans-Jochen Schiewer, Prof. Eicke Weber, Prof. Ernst Ulrich von Weizsäcker, Julian Würtenberger.

Die Beiräte
Johannes Burger, Dr. Bernd Dallmann, Prof. Franz Daschner, Dr. P.G. Görtz, Dr. Dieter Karlin, Prof. Klaus Kümmerer, Jürgen Leuchtner, Dr. Georg Löser, Dr. Axel Münch, Dr. Christoph Münzer, Dr. Josef Pesch, Georg Salvamoser, Rainer Schüle, Gerhard Stryi-Hipp, Michael Wagner, Prof. Volker Wittwer.   Näheres unter
www.100prozentgmbh.com

4. Auf einen groben Klotz gehört ein grober Keil

Wir haben, wie angekündigt, eine Spende an die Stadt Zell am Harmersbach überwiesen. Die Reaktion hat uns überrascht:

Bürgermeister

Ihr Ansprechpartner: Herr Moll

Telefon-Durchwahl:    07835/6369-31

Aktenzeichen:              mo/to

Internet: www.zell.de

E-mail : Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Stadtverwaltung 77732 Zell am Harmersbach.

Förderverein Zukunftsenergien,

SolarRegio Kaiserstuhl e.V.

- Herrn 1.  Vors. Rudolf Höhn -

Endinger Str. 67

79369 Wyhl

Ihr Spendenangebot im Schreiben vom 22.07. 2009

Sehr geehrter Herr Höhn,

ich bestätige den Eingang Ihrer Spende in Höhe von 30,00 Euro, die wir nach Ihren Wünschen zur

Anschaffung der DVD mit dem Titel „Home" für unsere Schülerbücherei verwenden sollen.

Ich lege Wert auf die Feststellung, dass ich Ihnen meinen Brief  vom 11.Juni 2009 auf meinem

privaten Briefpapier zukommen ließ. Nachdem Sie Ihre Spende an die Stadt richten, sehe ich

mich veranlasst, Ihnen nunmehr als deren Vertreter zu antworten.

Wir lehnen die Annahme Ihrer Spende hiermit dankend ab. Die DVD mit dem Titel „Home" ist

mir längst bekannt. Man kann sie unter die Kategorie Klimahysterie/Ökowahn einordnen. Die

Bilder sind eine Selektion scheinbar schädlicher Veränderungen der Erde, positive Entwicklun-

gen und segensreiche Folgen der Industrialisierung und des technischen Fortschritts  für die

Menschheit kommen darin nicht vor.

Öko-politische Propaganda hat in einer Schülerbücherei nichts zu suchen. Die Infiltration von

Schülern ist ein Merkmal totalitärer Ideologien. Bei uns soll an den Schulen Wissen vermittelt

werden, und nicht Ideologie.

Im Übrigen lassen wir uns nicht beschenken  von einer Organisation, die uns über die Strom-

kosten Geld aus der Tasche zieht für energiewirtschaftlich nutzlosen Strom aus Photovoltaik-

Anlagen.

Ich habe deshalb veranlasst, dass der Betrag an Sie zurück überwiesen wird.

Wenn sie an einer wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit  den Begriffen Klimawandel,

Erderwärmung, C02, Treibhauseffekt und den wirtschaftlichen Folgen unserer Energiepolitik

interessiert sind, darf ich Ihnen anbei einige Literaturvorschläge habilitierter und promovierter

Fachleute auf den Gebieten der Volkswirtschaft, der Physik, der Chemie und der Energiewirt-

schaft zukommen lassen. Verwenden Sie die 30,00 € für die Anschaffung eines guten Buches

aus diesem Themenbereich.

Mit freundlichen Grüßen

gez. Hans Martin Moll

Daraufhin haben wir vom Förderverein am 4. August geantwortet:

Sehr geehrter Herr Bürgermeister  Moll,

gem. § 78 Abs. 4 der GemO entscheidet der Gemeinderat über die Annahme oder Vermittlung von Spenden. Bitte teilen Sie mir mit, auf welcher Sitzung über die Ablehnung unserer Spende entschieden wurde.

Einen Grund für eine Ablehnung sehe ich allerdings nicht. Der Film „Home“ wurde u.a. am 8. Juli 2009 von der  Katholischen Akademie der Erzdiözese  Freiburg vor ca. 250 Zuschauern gezeigt.

Ihre Meinung, dass es sich um einen Propaganda-Film der Kategorie Klimahysterie/Ökowahn handelt, wird auch die Erzdiözese überraschen.

Als Mitglied des Energiebeirates des E-Werkes Mittelbadens ist Ihre Haltung zu den Erneuerbaren Energien -insbesondere der Photovoltaik- nachvollziehbar, muss sich aber nicht mit unserer Meinung decken.

100% Erneuerbare, was denn sonst !

Mit sonnigen Grüßen

Rudolf Höhn, 1. Vorsitzender

Bis jetzt haben wir keine Antwort erhalten. Da bleibt uns wohl nur eine Dienstaufsichtsbeschwerde, auch wenn diese in der Praxis häufig ohne sachliches Ergebnis bleiben. Es kursiert deshalb das Bonmot, die Dienstaufsichtsbeschwerde sei „formlos, fristlos und fruchtlos“.

Eigentlich wollte ich Geld für den Kauf des Neuen Testaments spenden. Aber unter Epheser 5, 8-9 steht: „Lebt als Kinder des Lichts; die Frucht des Lichtes ist lauter Güte und Gerechtigkeit und Wahrheit“.

Das könnte Herr Moll evtl. als Hinweis auf die Photovoltaik deuten und dann lässt er die Kirchentüren vernageln.

Wer mag, darf der Gemeinde eine Spende für die Schulbücherei überweisen um Bücher z.B. von Mojib Latif, Hermann Scheer, Franz Alt zu beschaffen usw. Sie dürfen dem Bürgermeister dazu auch einen netten Brief schreiben und um Genehmigung der Spende durch den Stadtrat sowie eine Spendenbescheinigung bitten.

Bankverbindung der Stadtverwaltung: Konto Nr. 26 000 076 bei der Sparkasse Haslach-Zell  (BLZ 664 515 48)

5. Staufen steigt und steigt

Seit 18 Monaten hebt sich der Boden in der historischen Altstadt von Staufen monatlich um ca. 1 cm. Verursacht wurde dies durch Erdwärmebohrungen; es drang Wasser in die vorhandenen Gipskeuper-Schichten und ließ diese aufquellen. Bereits jetzt sind 211 Gebäude davon betroffen und Schäden in Höhe von ca. 42 Mio. € entstanden. Messungen haben ergeben, dass sich die Innenstadt noch um weitere 75 cm heben könnte wenn man das Problem nicht in den Griff bekommt und dann bleibt kein Stein auf dem anderen. Falls man die Wasserzufuhr stoppen kann, werden die Gipskeuperschichten trocknen und wieder schrumpfen. Der Boden senkt sich und alles fällt wieder zusammen. Eine aussichtslose Situation und niemand ist verantwortlich.

6. Versorgungssicherheit

Wie lange sollen wir noch glauben, dass unsere Stromversorgung gefährdet ist, wenn wir die Atomkraftwerke bis 2020 abschalten. In diesem Sommer mussten 7 von 17 AKW abgeschaltet werden und keiner hat es bemerkt. Ich wünsche mir, dass in den Abendnachrichten zuerst gemeldet wird: „Heute am ….. standen …  von 17 AKW  still“.

Dabei haben die AKW-Betreiber noch Glück gehabt, es musste kein  AKW wegen zu hoher Kühlwassertemperaturen abgeschaltet werden. Die  Bevölkerung ist gegen Atomkraft und Endlager. Auch wenn CDU und FDP dadurch Stimmen verlieren, es wird weiter gemacht wie bisher.www.bild.de/BILD/regional/hannover/dpa/2009/08/25/proatomkurs-schadet-union-und-fdp.html

7. Das Elektro-Auto kommt, aber nicht aus Deutschland!

Die Frage ist nicht, ob das Elektromobil kommt, sondern wie die Deutsche Automobilindustrie mit dieser Herausforderung fertig wird.Schon beim Hybrid-Auto hinken wir 10 Jahre hinter der japanischen Konkurrenz hinterher. Der Toyota Prius III (98 PS, 1,8 Liter Benziner, und 80 PS Elektromotor mit einem Verbrauch von ca. 4 l/100 km) hat mit 89 Gramm CO2/km schon jetzt den niedrigsten CO2-Ausstoß aller z.Z. gebauten Serienfahrzeuge. Der Viertürer ist ab 25.000 € zu haben.

Ab 2010 wird das Fahrzeug gegen Aufpreis mit einer größeren Batterie als Plug-In Modell angeboten und wird  bei reinem E-Betrieb, je nach Akku, eine Reichweite von ca. 30 bis 60 km haben.Als „Kampfansage“ bietet Mercedes den neuen S-400 Hybrid an.

(297 PS - 3,5 Liter V6 Benziner, Normverbrauch 7,9 Liter und Ausstoß von 186 Gramm CO2/km. Hybrid kann man das eigentlich nicht nennen; das zusätzliche Elektromotörchen hat gerade mal 20 PS und dient bestenfalls zum Anfahren und Beschleunigen. Mit diesem Dinosaurier für 85.323 € wird man sicherlich nicht aus den roten Zahlen herauskommen.

Beim reinen Elektrofahrzeug sieht es noch schlimmer aus.

Während bei uns noch „fieberhaft“ an einem EU-Normstecker geforscht wird  und irgendwelche Serienfahrzeuge in geringen Stückzahlen auf Elektroantrieb umgerüstet und noch mindestens 2 Jahre getestet werden müssen ,  bringt z.B. MITSUBISHI mit dem I-MIEV bereits ein elektrisches Serienfahrzeug mit 64 PS und einer Reichweite von bis zu 140 km heraus. Ab 2010 kann man es auch in Deutschland ordern.

Die Bundesregierung will bis 2020 ca. 1 Million Elektrofahrzeuge auf die Straße bringen. Die Markteinführung für die ersten 100.000 E-Fahrzeuge sollte ursprünglich ab 2012 mit Kaufhilfen für die Autofahrer gestützt werden. Da die deutsche Automobilindustrie kein Elektrofahrzeug anbieten kann, wurde dieser Plan verschoben. Herausgekommen sind ca. 500 Millionen Forschungsgelder.

Auch mit -oder trotz- Elektroautos droht uns der Verkehrskollaps.

Schon heute steht jeder Bundesbürger durchschnittlich 60 Std./Jahr im Verkehrsstau. Ca. 35 % der Brücken und Straßen sind älter als 30 Jahre und müssten renoviert werden. Der Güterfernverkehr soll bis 2025 um ca. + 71 % steigen und es müssten riesige Summen in den Straßenbau investiert werden. Tatsächlich werden die Investitionen zurückgefahren und es werden immer weniger Güter mit der Bahn befördert.

Über die zukünftige Motorisierung der LKW wurde noch nicht nachgedacht. Es ist unvorstellbar, dass man einen Anhänger mit Akkus vollstopft, um mehr als 1.000 km Reichweite zu erhalten. Da  müssen neue Konzepte her.

Da wir die Speditionen nicht auf die Bahn bringen, sollte  man evtl. die rechte(n) Spur(en) auf den Autobahnen mit elektrischen Fahrleitungen bestücken.

Ein LKW könnte dann auf der Autobahn mit einem E-Motor betrieben werden und auf den letzten Kilometern         -abseits der Haupttraßen- seinen Verbrennungsmotor nutzen.

Vermutlich werden wir aber eher die Bahnschienen abbauen und die Gleise durch Straßen ersetzen.

Es gibt viel zu tun; Warten wir´s ab.

Die Abwrackprämie kostet uns ca. 5 Mrd Euro und läuft demnächst aus. Schon stehen die Automobilhersteller wie BMW und Daimler auf der Matte und fordern zusätzliche Subventionen damit man weiter Karossen bauen kann, die sich nicht verkaufen lassen.

8. Energie  in Bürgerhan Wir möchten Sie gerne mit einem Vortrag über die Genossenschaft "Energie in Bürgerhand" informieren und zum "Mitmachen" begeistern. Über eine bundesweite bürgerschaftliche Beteiligung an Strom– und Gasnetzen, besteht im Moment die einmalige Chance, eine ökologische, moderne Energieversorgung bundesweit aufzubauen und mitzugestalten. Mit schon 500 Euro können Sie Miteigentümer von über 90 Stadtwerken mit 7,5 Millionen Kunden werden. Sie können mitbestimmen, ob diese mit Atomstrom oder grünem Strom versorgt werden. Sie können dafür sorgen, dass Millionenbeträge nicht länger in Konzernkassen versickern, sondern zurück in die Taschen der Bürger vor Ort fließen.  Energiepolitik wird dann nicht mehr von oben verordnet, sondern es besteht die Chance von unten her einen ökologischen Energiekonzern aufzubauen.   Beginn des Vortrages Donnerstag, den 03.09.2009 um 20 Uhr im Landgasthof Alt Wyhl in Wyhl. Referent an diesem Abend ist Herr Lange von der Genossenschaft „Energie in Bürgerhand“. Auch Nichtmitglieder sind zu diesem interessanten Vortrag recht herzlich eingeladen. Der Eintritt ist wie immer frei.

Mit „sonnigen“ Grüßen

Rudolf  Höhn,  1. Vorsitzender Tel.:
07844/991409

Förderverein Zukunftsenergien,          
SolarRegio Kaiserstuhl e.V.
Endinger Str. 67                                                                
79369 Wyhl am Kaiserstuhl
Tel.: 07642 / 5737
Fax: 07642 / 92 95 944 Homepages:
http://www.SolarRegio.de
http://www.rheinau-solar.de

Wir danken Ihnen für Ihre Mitgliedschaft im Verein, denn viele Mitglieder ermöglichen das Beibehalten der niedrigen Mitgliedsbeiträge. z.B. 3 Euro Jahresbeitrag für Schüler, 6 Euro für Nichterwerbstätige - 12 Euro Normalbeitrag . Viele Mitglieder geben den Aktiven im Verein einen Rückhalt, nicht als einzelne "Spinner" abgetan zu werden. Wir bedanken uns für die Mitteilung Ihrer Kontoänderungen, damit nicht beim Einzug der Mitgliedsbeiträge Rücklastschriftkosten anfallen.  Schauen Sie mal bei der Übersicht über den Stromertrag der Bürgersolaranlage vorbei? Da sehen Sie aktuell, welchen Ertrag die Anlage bis jetzt gebracht hat. www.SolarRegio.de Wer möchte Mitglied Nr. 201 werden oder werben? Wir verlosen an alle Werber eines Mitglieds jedes Jahr eine hochwertige Energiesparlampe. Eine weitere Energiesparlampe verlosen wir unter allen bei der Generalversammlung anwesenden Mitgliedern.

Auszeichnung durch das Land Baden-Württemberg - SolarRegio: Agendapreisträger 2006

Fördermitglieder des "Klimaschutzvereins":
Heizungs-Wassertechnik-Klempnerei Inh. Erich Adler Kenzingen /Adsoba -Das Dach an der Sonne /alfasolar - Solarsysteme / Gemeinde Bahlingen a.K. / Metallbau-Schlosserei Belle / Biomark Rückert / Gemeinde Bötzingen / Heinz Bühler Haustechnik, Blechnerei Bahlingen / Bund-Gruppe-Herbolzheim / Bund-Gruppe nördlicher Kaiserstuhl / BUND Regionalverband / BUNDESVERBAND CHRISTLICHE DEMOKRATEN GEGEN ATOMKRAFT  (CDAK), CDU/CSU - Mitglieder für die Überwindung der Kernenergie / www.die-buo.de / Carpe Sol Kaiserstuhl Solar GmbH / Rolf Disch Solararchitektur www.rolfdisch.de / Peter Dreßen, MdB a.D. SPD / Elvira Drobinski-Weiß, MdB SPD / Dieter Ehret Ingenieurgesellschaft für Bauwesen mbH / Energieagentur Regio Freiburg GmbH / Energossa / BaslerSecuritas Versicherungen Th. Färber, Öko-FONDS, Herbolzheim / Natuerlich-Faller Solaranlagen als gleichzeitige Dachabdeckung u. ökol. Ausbauten / Dr. med. Wolf-Jakob Neff Praxis für Naturheilverfahren, Endingen  / fesa Freiburg / fesa GmbH EE-Beteiligungen / gerber energie consulting / Oliver Grumber, Bürgermeister Gde.Weisweil / Ralf Henning, voila mode von heute / Stadt Herbolzheim / Herold   Heizungsbau 79362 Forchheim Eichstr.7 07642/6296 www.solar-herold.de / HESS-VOLK, ARCHITEKTEN / Jäger GmbH, Heizung - Bäder -Service / KACO-Gerätetechnik / Fa. Kohlmann Ettenheim / Fa. Kopf Energieberatung / Stadt Kenzingen / Kromer Solar GmbH / www.living-solar.de / Gemeinde Malterdingen / M. Maurer Königschaffhausen / Naturenergie - Strom aus Wasser und Sonne / Dr. Ralf Karl Oenning, VHS Nördlicher Breisgau / www.Resys-AG.de / Gemeinde Rheinhausen / D'Reinigung Guldengasse 43 Wyhl / Gemeinde Riegel a.K. / Kurt Ritter, Vorstandsvorsitzender der Raiffeisenbank Wyhl  / Gemeinde Sasbach a.K. / Lothar Schoor, Photovoltaik/Solarthermie / SE-Consulting Kandern / SE-COMPUTER / St.Blasius-Apotheke- Wyhl / Solar Center Baden / SolarMarkt GmbH Freiburg / www.Solarversicherung.com / Stein Sanitär Heizung Solar Eichstetten / Atomfreier Strom aus Schönau / Sunaccess / Elektroanlagen A. Trutt / Zimmerei Schwörer Wyhl  Holzbau- Treppenbau- Lohnabbund- Montage von Solaranlagen / Farbwerkstatt Vitt, Wyhl / Elektromeister Paul Vitt Wyhl / Gemeinde Vogtsburg-Bischhoffingen / mwenergie.de / Rheingemeinde Weisweil / Marianne Wonnay MdL / WSK Energie- und Umwelttechnik GmbH / w-quadrat Solartechnik / Gemeinde Wyhl am Kaiserstuhl

Schirmherrinnen/Schirmherren-Team: Sybile Laurischk, Rechtsanwältin und MdB / Karl Nicola, Bürgermeister u. MdL a.D. / Joachim Ruth, Bürgermeister / Harald B. Schäfer, Umweltminister a.D. / Dr. Hans-Erich Schött, Apotheker u. MdL a.D. / Jürgen Trittin, Bundesumweltminister a.D. / Dr. Walter Witzel, MdL a.D. / Marianne Wonnay, MdL

Aktualisiert (Freitag, den 05. März 2010 um 11:45 Uhr)