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Kaiserstühler SolarZeitung 19/2010
vom 17. August 2010

Kostenlose Internetzeitung an alle Mitglieder und Interessenten des Fördervereines.


Liebe Solarfreunde,

sehr geehrte Damen und Herren,
wer die letzten Tage die Medien verfolgt hat, wird es schon bemerkt haben:
Jetzt geht es in Sachen Atomenergie ans Eingemachte. Die unterschiedlichen Akteure in der Auseinandersetzung
machen mobil. Hinter den Kulissen verhandeln Atomwirtschaft und Bundesregierung über Brennelementsteuer
und Laufzeitverlängerungen. Die verschiedenen Lager innerhalb Union und FDP versuchen ihre unterschiedlichen
atompolitischen Vorstellungen durchzusetzen.

Inzwischen steht der Zeitplan für die Entscheidungen:
Am 27. August werden die Gutachten für das Energiekonzept der Bundesregierung vorgestellt.
Am 9. September versuchen sich die Fraktionsvorstände von Union und FDP auf ihrer Klausurtagung zu ver-
ständigen.
Am 28. September schließlich entscheidet das Bundeskabinett.
Danach soll ein neues Atomgesetz in den Bundestag gehen.

Auch die Anti-AKW-Bewegung wird die kommenden Wochen intensiv nutzen, um diese Entscheidungen zu
beeinflussen. Höhepunkt wird dabei die bundesweite Großdemonstration am 18. September in Berlin, die
punktgenau vor der Regierungsentscheidung stattfindet.




Gespräch mit Bundestagsabgeordnetem Herrn Peter Weis/CDU

Angesichts der beabsichtigten Aufkündigung des Atomkonsenses durch die Bundesregierung bekam MdB Peter Weiß Besuch von Befürwortern der Erneuerbaren Energien und Atomkraftgegnern aus seinem Wahlkreis. Vertreten waren die Bürgerinitiative Energiewende Waldkirch, der Förderverein Zukunftsenergien Wyhl, der BUND, der Förderverein Windenergie Freiamt, aber auch unabhängige Bürger, z.B. aus einer evangelischen Gemeinde. Ihr Anliegen war es, von Weiß Informationen aus erster Hand über die zugrunde liegenden Motive der schwarz-gelben Koalition und seine persönliche Position zu erhalten. Enttäuscht zeigten sich die Umweltschützer darüber, dass Peter Weiß, der sich sonst immer stark in der Öffentlichkeit präsentiert, bei diesem Gespräch die Presse nicht dabei haben wollte.

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In dem Gespräch, das in einer sachlichen Atmosphäre stattfand, blieben letztlich die Standpunkte kontrovers. Es
wurde vereinbart im Spätsommer eine öffentliche Diskussion zwischen Umweltschützern und CDU zu organisieren. Zur weiteren Information überreichte Wolfgang Schäfer (Energiewende Waldkirch) Peter Weiß die Broschüre „100 gute Gründe gegen Atomkraft“ der EWS-Schönau. Er äußerte die Hoffnung, dass die Lektüre in der Einsicht münde: „Wenn du merkst, dass du auf einem toten Pferd reitest, dann steig lieber ab!"
Hier gelangen Sie zum vollständigen Pressebericht.




BZ: EnBW profitiert von längeren Laufzeiten doppelt

Wegen der geplanten Brennelementesteuer hat der Energieversorger EnBW jüngst mit einem Jobabbau gedroht. Doch eine Laufzeitverlängerung dürfte dem Atomkonzern höhere Zusatzgewinne einbringen als bisher diskutiert werden.
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Der Spiegel
Zur Spiegel-Meldung über die Ankündigung der Stromkonzerne Eon, RWE, Vattenfall und EnBW, ihre
Atomkraftwerke im Falle von Sicherheitsauflagen und Steuerbelastungen sofort abzuschalten, erklärt
Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt:
„Der Vorschlag von Eon, RWE, Vattenfall und EnBW zeigt, dass auch aus Sicht der Stromkonzerne die
Atomkraftwerke problemlos sofort abgeschaltet werden könnten. Mehr noch: Ein schneller Atomausstieg ist
offenbar auch für die Chefs der Konzerne eine reale und zudem ökonomisch sinnvolle Option. Diese Einsicht
können wir nur begrüßen.
Ungewohnt freimütig haben die Konzernchefs zudem bestätigt, dass sich Atomkraft nur dann rechnet, wenn es
keine relevanten Sicherheitsauflagen für die maroden Uralt-Meiler gibt und es bei den bisherigen großzügigen
Steuerbegünstigungen bleibt.
Hier gelangen Sie zum Spiegel-Artikel.


Münchner Rückversicherung

Extreme Weltereignisse - Zeichen des Klimawandels?
Das erste Halbjahr 2010 war die wärmste Periode seit 1880, dem Beginn der meteorologischen Aufzeichnungen.
Diese Fakten sprechen dafür, dass die globale Erwärmung eine relevante Rolle als Auslöser der zunehmenden Extremereignisse spielt. Diese Häufung zeigen auch Analysen der weltweit umfassendsten Naturkatastrophendatenbanken von Munich Re: Seit 1980 hat sich die Anzahl von extremen Wetterereignissen wie Stürmen und Überschwemmungen in etwa verdreifacht. Die Fortsetzung des Trends ist zu erwarten.
Lesen Sie weiter.





Flammen erreichen verstrahlte Gebiete

Die Feuer in Russland haben bereits in radioaktiv verseuchten Gebieten gewütet. In der Gegend um die Stadt Brjansk nahe der Grenze zu Weißrussland und der Ukraine sollen schon vor Tagen zahlreiche Brände gezählt worden sein. Bestätigt wurden ebenfalls Brände in der Nähe der Atomanlage Majak. Beide Regionen gelten wegen der hohen radioaktiven Strahlung durch Atomunfälle zu den gefährlichsten der Welt. Wir fragen Greenpeace-Atomexperten Christoph von Lieven nach den Folgen.
Hier gelangen Sie zum Artikel.





Dieter Walch am 15. September in Waldkirch

Die Klimaveränderung: Auswirkungen auf Politik, Wirtschaft und Gesellschaft
Wer kennt ihn nicht? Dieter Walch war 27 Jahre "Wettermann" des ZDF.
Seit seinem Ruhestand im Jahre 2008 ist er nun im "Unruhestand" und schreibt Bücher über das Wetter und hält Vorträge dazu. Seine große Stärke ist, wissenschaftliche Zusammenhänge gut erklären zu können und das Thema Klimaveränderung in spannender Art und Weise seinem Publikum nahe zu bringen.
Besonders wichtig ist ihm dabei, auf die Konsequenzen des Klimawandels hinzuweisen.
Die Veranstaltung beginnt um 20 Uhr im Barocksaal des Elztalmuseums.




Herzliche Einladung zur Besichtigung der Firma juwi am Samstag, den 02. Oktober 2010

Dieses Jahr wird uns unser Vereinsausflug ins rheinhessischen Wörrstadt führen und zwar zum Hauptsitz der Firma juwi.

Die 1996 in Rheinland-Pfalz gegründete Firma juwi zählt heute mit einem Jahresumsatz von rund 600 Millionen Euro und über 700 Mitarbeiter zu den führenden Unternehmen im Bereich erneuerbarer Energien. Die juwi-Gruppe ist in allen Sparten der erneuerbaren Energien weltweit aktiv.

Als Projektentwickler für Wind-, Solar- und Bioenergieanlagen deckt sie die gesamte Prozesskette ab – von der Standortsuche über die Planung, Finanzierung und Errichtung bis hin zur Betriebsführung der regenerativen Energieanlagen ab.
Vor Ort wollen wir das energieeffizienteste Bürogebäude der Welt besichtigen, welches im Jahre 2008 mit dem Deutschen Klimaschutzpreis der Deutschen Umwelthilfe e.V. ausgezeichnet worden ist. Des Weiteren steht die Besichtigung eines Solarparks sowie eines Windparks auf dem Tagesprogramm.

Im Anschluss der Besichtigung werden wir in „Böhmś Weingewölbe“ ( www.weingut-boehm.de/index.html ) einkehren.

In entspannter Atmosphäre erwartet uns dort ein reichhaltiges Essen.
Der Unkostenbeitrag für Mitglieder beträgt 15 Euro, für Nichtmitglieder 25 Euro. Die Teilnehmergebühr werden wir im Bus einsammeln.
Anmeldungen bitte an Herrn Huber unter der Telefon-Nr. 07643/913300 oder per Email unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.


Tagesablauf:

07:20 Treffpunkt Turn- und Festhalle Wyhl
07:30 pünktliche Abfahrt in Wyhl
07:35 Zustieg Rathaus Weisweil
07:40 Zustieg Rebbürgerfeld Reinhausen
08:35 Zustieg Bushaltestelle Volksbank/Edeka-Markt in Freistett
12:00 Besichtigung der Firma juwi
16:00 Ankunft in Böhmś Weingewölbe
18:00 Rückfahrt nach Wyhl




 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

Gemeinsam: Global denken, Lokal handeln!

Der Förderverein Zukunftsenergien Solarregio Kaiserstuhl e.V. bedankt sich recht herzlich für die Unterstützung durch die Fördermitglieder.

Wir würden uns freuen, wenn Sie unsere Fördermitglieder bei einem Kauf, bei einer Auftragsvergabe in Betracht ziehen würden.

 

 

Mit „sonnigen“ Grüßen

Rudolf Höhn, 1. Vorsitzender, Telefon-Nr. 07844 / 991409
Förderverein Zukunftsenergien,
SolarRegio Kaiserstuhl e.V.
Endinger Str. 67
79369 Wyhl am Kaiserstuhl
Tel.: 07642 / 5737
Fax: 07642 / 92 95 944

Homepages:
http://www.SolarRegio.de
http://www.rheinau-solar.de

 

Wir danken Ihnen für Ihre Mitgliedschaft im Verein, denn viele Mitglieder ermöglichen das Beibehalten der niedrigen Mitgliedsbeiträge, z.B. 3 Euro Jahresbeitrag für Schüler, 6 Euro für Nichterwerbstätige - 12 Euro Normalbeitrag. Viele Mitglieder geben den Aktiven im Verein einen Rückhalt, nicht als einzelne "Spinner" abgetan zu werden. Wir bedanken uns für die Mitteilung Ihrer Kontoänderungen, damit nicht beim Einzug der Mitgliedsbeiträge Rücklastschriftkosten anfallen.

Schauen Sie mal bei der Übersicht über den Stromertrag der Bürgersolaranlage vorbei? Da sehen Sie aktuell, welchen Ertrag die Anlage bis jetzt gebracht hat. Wer möchte Mitglied Nr. 214 werden oder werben? Wir verlosen an alle Werber eines Mitglieds jedes Jahr eine hochwertige Energiesparlampe. Eine weitere Energiesparlampe verlosen wir unter allen bei der Generalversammlung anwesenden Mitgliedern.

Auszeichnung durch das Land Baden-Württemberg - SolarRegio: Agendapreisträger 2006

Fördermitglieder des "Klimaschutzvereins": Adsoba -Das Dach an der Sonne /alfasolar - Solarsysteme / Gemeinde Bahlingen a.K. / Metallbau-Schlosserei Belle / Biomark Rückert / Gemeinde Bötzingen / Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. / Bund-Gruppe-Herbolzheim / Bund-Gruppe nördlicher Kaiserstuhl/ BU ND Regionalverband / BUNDESVERBAND CHRISTLICHE DEMOKRATEN GEGEN ATOMKRAFT (CDAK), CDU/CSU - Mitglieder für die Überwindung der Kernenergie / www.die-buo.de / Carpe Sol Kaiserstuhl Solar GmbH / Rolf Disch Solararchitektur www.rolfdisch.de / Peter Dreßen, MdB a.D. SPD / Elvira Drobinski-Weiß, MdB SPD / Dieter Ehret Ingenieurgesellschaft für Bauwesen mbH / Energieagentur Regio Freiburg GmbH / Energossa / BaslerSecuritas Versicherungen Th. Färber, Öko-FONDS, Herbolzheim / Natuerlich-Faller Solaranlagen als gleichzeitige Dachabdeckung u. ökol. Ausbauten / Dr. med. Wolf-Jakob Neff Praxis für Naturheilverfahren, Endingen / fesa Freiburg / fesa GmbH EE-Beteiligungen / gerber energie consulting / Oliver Grumber, Bürgermeister Gde.Weisweil / Ralf Henning, voila mode von heute / Stadt Herbolzheim / Herold Heizungsbau 79362 Forchheim Eichstr.7 07642/6296 www.solar-herold.de / HESS-VOLK, ARCHITEKTEN / Jäger GmbH, Heizung - Bäder -Service / KACO-Gerätetechnik / Fa. Kohlmann Ettenheim / Fa. Kopf Energieberatung / Stadt Kenzingen / Kromer Solar GmbH / www.living-solar.de / Gemeinde Malterdingen / M. Maurer Königschaffhausen / Naturenergie - Strom aus Wasser und Sonne / Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. / www.Resys-AG.de / Gemeinde Rheinhausen / D'Reinigung Guldengasse 43 Wyhl / Gemeinde Riegel a.K. / Thomas Mamier, Vorstandsvorsitzender der Raiffeisenbank Wyhl / Gemeinde Sasbach a.K. / Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. / SE-Consulting Kandern / SE-COMPUTER / St.Blasius-Apotheke- Wyhl / Solar Center Baden / SolarMarkt GmbH Freiburg / www.Solarversicherung.com / Stein Sanitär Heizung Solar Eichstetten / Atomfreier Strom aus Schönau / Sunaccess / Elektroanlagen A. Trutt / Zimmerei Schwörer Wyhl Holzbau- Treppenbau- Lohnabbund- Montage von Solaranlagen / Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. / Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. / Gemeinde Vogtsburg-Bischhoffingen / mwenergie.de / Rheingemeinde Weisweil / Marianne Wonnay MdL / w-quadrat Solartechnik / Gemeinde Wyhl am Kaiserstuhl / Bäckerei Bohn Rust / Forsthaus-Erzenhof


Schirmherrinnen/Schirmherren-Team: Sybile Laurischk, Rechtsanwältin und MdB / Karl Nicola, Bürgermeister u. MdL a.D. / Joachim Ruth, Bürgermeister / Harald B. Schäfer, Umweltminister a.D. / Dr. Hans-Erich Schött, Apotheker u. MdL a.D. / Jürgen Trittin, Bundesumweltminister a.D. / Dr. Walter Witzel, MdL a.D. / Marianne Wonnay, MdL

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Aktualisiert (Dienstag, den 17. August 2010 um 10:55 Uhr)