330Kaiserstühler SolarZeitung 12/2010 vom 1. Juni 2010

Kostenlose Internetzeitung an alle Mitglieder und Interessenten des Fördervereines.

Liebe Solarfreunde,

 

nach der Wahlschlappe in Nordrhein-Westfalen ändert Bundeskanzlerin Angela Merkel ihre Strategie: Bereits im Juni und nicht erst im Herbst soll über längere AKW-Laufzeiten entschieden werden.
Bisher wollte die Regierung ihre Entscheidung über längere AKW-Laufzeiten erst im Herbst auf Basis eines energiepolitischen Gesamtkonzepts treffen. Damit sollte die Öffentlichkeit von der angeblichen Notwendigkeit der "Brückentechnologie Atomkraft" überzeugt werden. Doch jetzt fällt selbst dieses letzte magere Feigenblatt weg. Es ist offensichtlich: Es geht der Regierung einzig und allein um Klientelpolitik für die Atomkonzerne.

"Das wird jetzt kurz und knackig durchgezogen, da müssen wir auch Blessuren hinnehmen", hieß es letzte Woche laut Handelsblatt in Koalitionskreisen. Doch etliche Regierungspolitiker schrecken vor genau diesen Blessuren zurück: Sie fürchten den öffentlichen Aufschrei und noch schlechtere Umfragewerte.



ARD-Magazin „Kontraste“: Risiko Atommmüll
Röttgen will Sicherheitsstandards senken!!
Bundesumweltminister Röttgen will die Sicherheitsstandards am geplanten atomaren Endlager Gorleben senken. Geplant ist, auf eine Rückholbarkeit des Strahlenmülls zu verzichten. Das Risiko: Es könnte im Salzstock zu chemischen Reaktionen bis hin zu Explosionen kommen.
Zum Film und Textbeitrag gelangen Sie unter:
http://www.rbb-online.de/kontraste/


6 Milliarden Euro in Solarenergie investiert
Die Energieversorgung in Deutschland wird zunehmend zur Familienangelegenheit: Bundesbürger investierten im letzten Jahr über sechs 6 Milliarden Euro allein in die Solarenergie. Das ist mehr, als die vier großen Energieversorger zusammen für Kraftwerksneu- und -ausbau ausgegeben haben.
Im Jahre
2009 haben Privathaushalte rund 6,22 Milliarden Euro in solche Anlagen investiert. Dagegen kamen die vier großen Energieversorger mit ihren gemeinsamen Investitionen in neue Anlagen zur Strom- und Fernwärmeerzeugung und den Ausbau alter Anlagen nur auf ein Investitionsvolumen von rund 4,28 Milliarden Euro.
73 Prozent der Hauseigentümer in Deutschland wollen ihre Energie am liebsten selbst erzeugen, so eine zum Auftakt der Woche der Sonne veröffentlichte Forsa-Umfrage. Zehn Prozent aller Hausbesitzer planen in den nächsten zwei Jahren die Installation einer Solaranlage zur Strom- oder Wärmegewinnung.
Zum vollständigen Artikel gelangen Sie hier:
http://www.solarthemen.de/?p=3913


NDR-Sendung: Atomklo Norddeutschland – Warum der Süden verschont bleibt
Bislang droht der nationale Atommüll allein in Niedersachsen zu landen. Dabei ist bekannt, dass die süddeutsche Region mit ihrem besonderen Tongestein möglicherweise geeignet wäre für ein Endlager. Eine verschlafene Kleinstadt in Baden-Württemberg. NDR-Chefreporter Christoph Lütgert hat eine einfache Frage an Schwaben und Badener: "Was würden Sie sagen, wenn man in Ihrer Gegend Atommüll einlagern würde?". Die Reaktionen reichen von Kopfschütteln bis hin zu blanker Ablehnung. "Von der Idee halte ich nichts", sagt der Bürgermeister. "Es gibt doch das Gorleben!", sagt ein Marktverkäufer.
Hier gelangen Sie zum Bericht:
http://daserste.ndr.de/panorama/archiv/panoramadiereporter126.html


Samstags-Forum Regio Freiburg, Thema: Energiestrategien bis 2050
Am Samstag, den 12. Juni 2010 um 10:30 referiert Dr.-Ing. Joachim Nitsch vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Stuttgart über die aktuelle Ausbaustrategie der Erneuerbaren Energien.
Er stellt das Leitszenario für Deutschland über die Energiestrategien bis 2050 – ohne Fossil- und Atomenergie – vor.
Der Vortrag findet an der Universität Freiburg, Stadtmitte, Kollegiengebäude 1 (KG 1) im Hörsaal 1015 statt.
Ab 12:30 werden Führungen zu einem BHKW in einem energiesaniertem Mehrfamilienhaus in Freiburg-Herdern, Sautierstr. angeboten.
Referent ist Herr Joachim Kreuz von der Firma Kreuz GmbH in Schallstadt.

Weitere sehr interessante Termine des gemeinnützigen Vereins ecotrinova finden Sie unter:
www.ecotrinova.de/downloads/100224ProgrSamstagsForumNeueEnergien10Lepo.pdf


Kongress „100%-Erneuerbare Energie-Regionen“
Anknüpfen soll der Kongress an den Erfolg vom ersten Kongress, der im Juni 2009 stattfand. Damals nahmen 483 Vertreter aus Kommunen, Wirtschaft und Wissenschaft teil. Dieses Jahr werden über 500 Teilnehmer erwartet.
Den Schwerpunkt des Kongresses bilden die Foren, die einen praktischen Erfahrungsaustausch von Kommunen und Landkreisen ermöglichen und Strategien und Instrumente auf dem Weg zu 100%-EE behandeln. Bereits einhundert Regionen und Kommunen in ganz Deutschland haben sich das Ziel gesetzt, ihre Energieversorgung auf 100% Erneuerbare Energien umzustellen. Der Kongress bietet eine Plattform zur Vernetzung.
Veranstaltet wird der Kongress von deENet, der Agentur für Erneuerbare Energien und dem Deutschen Städte- und Gemeindebund. Fachliche Unterstützung leistet das Umweltbundesamt, Schirmherr ist Bundesumweltminister Norbert Röttgen.
Weitere Informationen unter:
http://www.100-ee-kongress.de/


Die Gemeinde Vogtsburg will Bioenergiedorf werden
Die Stadt Vogtsburg nimmt als eine von sechs Pilotgemeinden am Oberrhein an einer Machbarkeitsstudie zum Thema „Bioenergiedörfer“ teil.
Ziel des grenzüberschreitenden Projektes ist es, Möglichkeiten der lokalen Bioenergieerzeugung aufzuzeigen und daraus ein „Bioenergiedorf-Konzept“ zu entwickeln. Zunächst werden im Rahmen der Machbarkeitsstudie die jeweiligen Bioenergiepotenziale erhoben. Dazu gehört vor allem Biomasse wie Grünschnitt, Ernterückstände, Gülle, Holz und Energiepflanzen. Berücksichtigt wird aber auch der Einfluss anderer erneuerbarer Energie wie die Solarthermie und die Fotovoltaik.
Im zweiten Schritt wird der genaue Energiebedarf des Dorfes ermittelt. Diese Daten werden anschließend in Kartenform zusammengefasst. Im Anschluss daran, wird das entsprechende Konzept entwickelt.
Parallel dazu findet eine soziologische Studie statt, in der die Akzeptanz des Projektes bei der Bevölkerung abgefragt wird.. Bis Dezember sollen die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie vorgestellt werden.
(Auszüge aus der Badischen Zeitung).


3sat nano: Prototyp einer neuen Biogasanlage läuft in Hessen
Ein großer Nachteil der Biogasproduktion ist die Förderung von Monokulturen sowie der Einsatz von Kunstdünger sowie Pestiziden!
Seit Februar 2010 läuft der erste Prototyp der neuen Biogasanlage. Mit dem Projekt sollen wildwachsende Grünflächen erhalten und gleichzeitig Bioenergie produziert werden. Diese natürlichen Grünflächen bieten 150 verschiedenen Pflanzen und 30 vom Aussterben bedrohten Schmetterlingsarten ein Zuhause. Bisher konnten diese Flächen nicht landwirtschaftlich genutzt werden.
Mehr zu diesem Thema finden Sie unter:

http://www.3sat.de/page/?source=/nano/umwelt/144611/index.html


Gemeinsam: Global denken, Lokal handeln!

Der Förderverein Zukunftsenergien Solarregio Kaiserstuhl e.V. bedankt sich recht herzlich für die Unterstützung durch die Fördermitglieder.

Wir würden uns freuen, wenn Sie unsere Fördermitglieder bei einem Kauf, bei einer Auftragsvergabe in Betracht ziehen würden.

 

 

Mit sonnigen Grüßen

Rudolf Höhn, 1. Vorsitzender, Telefon-Nr. 07844 / 991409
Förderverein Zukunftsenergien,
SolarRegio Kaiserstuhl e.V.
Endinger Str. 67
79369 Wyhl am Kaiserstuhl
Tel.: 07642 / 5737
Fax: 07642 / 92 95 944

Homepages:
http://www.SolarRegio.de
http://www.rheinau-solar.de

Wir danken Ihnen für Ihre Mitgliedschaft im Verein, denn viele Mitglieder ermöglichen das Beibehalten der niedrigen Mitgliedsbeiträge, z.B. 3 Euro Jahresbeitrag für Schüler, 6 Euro für Nichterwerbstätige - 12 Euro Normalbeitrag. Viele Mitglieder geben den Aktiven im Verein einen Rückhalt, nicht als einzelne "Spinner" abgetan zu werden. Wir bedanken uns für die Mitteilung Ihrer Kontoänderungen, damit nicht beim Einzug der Mitgliedsbeiträge Rücklastschriftkosten anfallen.

Schauen Sie mal bei der Übersicht über den Stromertrag der Bürgersolaranlage vorbei? Da sehen Sie aktuell, welchen Ertrag die Anlage bis jetzt gebracht hat. Wer möchte Mitglied Nr. 214 werden oder werben? Wir verlosen an alle Werber eines Mitglieds jedes Jahr eine hochwertige Energiesparlampe. Eine weitere Energiesparlampe verlosen wir unter allen bei der Generalversammlung anwesenden Mitgliedern.

Auszeichnung durch das Land Baden-Württemberg - SolarRegio: Agendapreisträger 2006

Fördermitglieder des "Klimaschutzvereins": Adsoba -Das Dach an der Sonne /alfasolar - Solarsysteme / Gemeinde Bahlingen a.K. / Metallbau-Schlosserei Belle / Biomark Rückert / Gemeinde Bötzingen / Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. / Bund-Gruppe-Herbolzheim / Bund-Gruppe nördlicher Kaiserstuhl/ BU ND Regionalverband / BUNDESVERBAND CHRISTLICHE DEMOKRATEN GEGEN ATOMKRAFT (CDAK), CDU/CSU - Mitglieder für die Überwindung der Kernenergie / www.die-buo.de / Carpe Sol Kaiserstuhl Solar GmbH / Rolf Disch Solararchitektur www.rolfdisch.de / Peter Dreßen, MdB a.D. SPD / Elvira Drobinski-Weiß, MdB SPD / Dieter Ehret Ingenieurgesellschaft für Bauwesen mbH / Energieagentur Regio Freiburg GmbH / Energossa / BaslerSecuritas Versicherungen Th. Färber, Öko-FONDS, Herbolzheim / Natuerlich-Faller Solaranlagen als gleichzeitige Dachabdeckung u. ökol. Ausbauten / Dr. med. Wolf-Jakob Neff Praxis für Naturheilverfahren, Endingen / fesa Freiburg / fesa GmbH EE-Beteiligungen / gerber energie consulting / Oliver Grumber, Bürgermeister Gde.Weisweil / Ralf Henning, voila mode von heute / Stadt Herbolzheim / Herold Heizungsbau 79362 Forchheim Eichstr.7 07642/6296 www.solar-herold.de / HESS-VOLK, ARCHITEKTEN / Jäger GmbH, Heizung - Bäder -Service / KACO-Gerätetechnik / Fa. Kohlmann Ettenheim / Fa. Kopf Energieberatung / Stadt Kenzingen / Kromer Solar GmbH / www.living-solar.de / Gemeinde Malterdingen / M. Maurer Königschaffhausen / Naturenergie - Strom aus Wasser und Sonne / Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. / www.Resys-AG.de / Gemeinde Rheinhausen / D'Reinigung Guldengasse 43 Wyhl / Gemeinde Riegel a.K. / Thomas Mamier, Vorstandsvorsitzender der Raiffeisenbank Wyhl / Gemeinde Sasbach a.K. / Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. / SE-Consulting Kandern / SE-COMPUTER / St.Blasius-Apotheke- Wyhl / Solar Center Baden / SolarMarkt GmbH Freiburg / www.Solarversicherung.com / Stein Sanitär Heizung Solar Eichstetten / Atomfreier Strom aus Schönau / Sunaccess / Elektroanlagen A. Trutt / Zimmerei Schwörer Wyhl Holzbau- Treppenbau- Lohnabbund- Montage von Solaranlagen / Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. / Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. / Gemeinde Vogtsburg-Bischhoffingen / mwenergie.de / Rheingemeinde Weisweil / Marianne Wonnay MdL / w-quadrat Solartechnik / Gemeinde Wyhl am Kaiserstuhl / Bäckerei Bohn Rust / Forsthaus-Erzenhof


Schirmherrinnen/Schirmherren-Team: Sybile Laurischk, Rechtsanwältin und MdB / Karl Nicola, Bürgermeister u. MdL a.D. / Joachim Ruth, Bürgermeister / Harald B. Schäfer, Umweltminister a.D. / Dr. Hans-Erich Schött, Apotheker u. MdL a.D. / Jürgen Trittin, Bundesumweltminister a.D. / Dr. Walter Witzel, MdL a.D. / Marianne Wonnay, MdL

 

Aktualisiert (Montag, den 07. Juni 2010 um 08:27 Uhr)